Selbstfürsorge, überlebenswichtig für Eltern von ADHS-Kindern

Selbstfürsorge_ADHS

Dein Alltag ist hektisch, aufregend und turbulent? Du bist eingespannt zwischen Kind, Haushalt und Job? Gleichzeitig willst du eine erfüllende Partnerschaft leben?

Wenn es dir so geht wie mir noch vor einigen Jahren, bekommst du alles ganz passabel auf die Reihe. Aber gleichzeitig spürst du, dass es auf diese Weise nicht mehr lange weitergehen kann. Und wenn du dann noch die Stimme deines Körpers  überhörst , der sich mit Kopf- oder Rückenschmerzen meldet, bist du schnell am Ende deiner Kräfte. Oder du landest sogar im Burnout.

Als Mama oder Papa von einem ADHS-Kind leistest du Schwerstarbeit

Als Mama oder Papa von einem ADHS-Kind bist du weit mehr gefordert als andere Eltern. Ein ADHS-Kind zu erziehen, ist Schwerstarbeit. Das Leben mit einem ADHS-Kind – seinen intensiven Gefühlsausbrüchen und dem unvorhersehbarem Verhalten – ist wie eine Fahrt mit der Achterbahn. Nur, dass du hinterher nicht einfach aussteigen kannst.

Kein Wunder, wenn dir der Kopf schwirrt und deine Gedanken rattern. Oft auch noch am Abend, wenn dein Kind dann endlich eingeschlafen ist.
Wahrscheinlich ahnst du, dass die ständige Unruhe und Anspannung nicht wirklich gesund sind.
Da stimme ich dir 100% zu.

Warum du für dich sorgen solltest

Es gibt drei gute Gründe, warum du dir unbedingt Zeit und Ruhe nur für dich gönnen solltest:

  • Du bist die wichtigste Person in deinem Leben und hast das Recht, erfüllt und freudvoll zu leben.
  • Du bist die wichtigste Person im Leben deines Kindes. Wenn du in deiner Kraft bist, tust du deinem Kind gut. Und alles wird leicht und einfach.
  • Um wirksam zu sein, braucht es eine hochschwingende Gedankenfrequenz. Die erzeugst du durch Liebe, Dankbarkeit und Eigenverantwortung. Und dazu braucht es Ruhe und Muße.

Jetzt fragst du dich vielleicht: „Wie soll ich es denn schaffen, auch noch Zeit für mich zu finden? Heike hat gut reden. Von früh bis spät bin ich am Rennen und abends sinke ich erschöpft in die Kissen. Und dann mache ich mir Gedanken, was morgen alles dran ist.“

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Ich verstehe dich! Mir ist es jahrelang genauso gegangen, und auch heute gibt es Tage, die einfach nur verrückt sind.
Nach einer Krise, bei der ich dicht am Burnout vorbeigeschlittert  bin, habe ich mich umgeschaut, welche Entspannungstechniken mir helfen könnten. (Puh, Entspannungstechniken, das hört sich jetzt nicht sehr spaßig an. Lies trotzdem weiter.)

Stoppe das Gedankenkaroussel

Denk mal an etwas, das du richtig gerne machst. Vielleicht hast du ein Hobby, das seit Längerem brachliegt, weil du keine Zeit dafür findest. Malen? Oder vielleicht spielst du ein Musikinstrument? Wandern und in der Natur sein? Yoga? Meditation?
Das alles sind Tätigkeiten, die dich aus dem Denken ins Fühlen und Beobachten bringen.
Der springende Punkt bei der Entspannung ist, dass du Ruhe in deinen Kopf bringst und das Gedankenkarussell stoppst.
Der Raum zwischen zwei Gedanken ist der Schlüssel zu Heilung und Wohlbefinden. Deine beiden Gehirnhälften werden synchronisiert – das ist sogar messbar! – und ein Wohlgefühl stellt sich ein.
Mit der Zeit wirkt sich das „Training“ dauerhaft positiv auf deine Stimmung und dein Körpergefühl aus. Du fühlst dich voller Energie und Tatkraft. Dabei gleichzeitig ruhig und gelassen.

Der Raum zwischen zwei Gedanken ist der Schlüssel zu Heilung und Wohlbefinden.

Machen wir eine kleine Übung: Stell dir vor, und geh richtig rein in das Bild wie in einen Film, wie du dich ruhig, souverän und präsent fühlst. Gelassen und kraftvoll gehst du durchs Leben. Alle bemerken deine Stärke und Souveränität und reagieren anders als sonst auf dich. Wie wäre das?

Verabredungen mit dir selbst

Vielleicht konnte ich dich ja schon ein bisschen überzeugen, dass es sich für dich lohnt, wenn du jeden Tag etwas Zeit in dich investierst.
Trage dir die Verabredungen mit dir selbst als Termine in deinen Kalender ein. Termine mit einer hohen Priorität, die du unbedingt wahrnimmst und für die du eintrittst.
Selbstfürsorge muss nicht zeitintensiv sein. Beschäftige dich regelmäßig mit deinem Hobby, gehe in die Natur, … Was auch immer dir gut tut.
Eine einfache Atemübung zu mehr Gelassenheit schenke ich dir.

Der tiefe Atem

  • Sitze oder stehe mit aufrechtem Rücken und lass deine Schultern nach unten sinken.
  • Schließe deine Augen und lege eine Hand auf den Bauch
  • Richte deine volle Aufmerksamkeit auf deinen Atem:
    Atme tief durch die Nase ein. Fühle, wie die Atemluft durch die Nase fließt, mühelos in deinen Körper einströmt. Dein Brustkorb und dein Bauch weiten sich, die Luft verteilt sich in deinem Körper. Spüre beim Ausatmen, wie die Luft aus dem Bauch herausfließt, Brustkorb und Bauchdecke sich wieder senken und wie der Luftstrom durch deine Nase nach Außen strömt.
    Wiederhole den tiefen Atem 5 bis 10 Mal.

Manche diese Atemübung mehrmals am Tag. Besonders, wenn es hektisch oder aufregend wird. Bleib dran und schon nach wenigen Tagen spürst du eine positive Veränderung.

Viel Erfolg und alles Liebe!

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