3 Übungen, die Eltern von „ADHS-Kindern“ die Augen öffnen

3 Übungen

Großartig, dass du dich jetzt auf den Weg machst, dein Familienleben zu verändern!
Ich bin ganz sicher, dass du wertvolle Erfahrungen machst und wünsche dir dabei viel Spaß und Leichtigkeit.

Und jetzt geht’s schon los:

1. Übung: DIE WUNDERFRAGE

Zieh dich zurück an einen gemütlichen Ort, wo du dich gut entspannen kannst. Vielleicht hast du schon eine Ecke zum Meditieren, oder du setzt oder legst dich einfach auf dein Bett oder dein Sofa. Sei sicher, dass du für die nächsten 20 Minuten ungestört bist. Bevor du beginnst, lies bitte in Ruhe die ganze Übung durch.

Wenn du bereit bist, stelle dir diese Frage:

Während ich schlafe, kommt eine gute Fee und lässt ein Wunder geschehen. Mein größtes Problem ist gelöst! Woran merke ich, dass mein Problem gelöst ist?

  • Schließe deine Augen und gehe hinein in die Situation. Erlebe sie mit allen Sinnen: Du wachst morgens auf, und alles ist anders.
  • Sieh vor deinem inneren Auge das Licht in deinem Schlafzimmer. Ist es gemütlich warm oder eher angenehm kühl? Spüre hinein in deinen Körper. Wie geht dein Atem? Fühle deinen Herzschlag. Bist du ruhig und ausgeglichen oder angenehm erregt, erwartungsfroh?
  • Nun stell dir vor, wie dein Tag verläuft. Und zwar so, wie du dir es erträumst: Du stehst auf, weckst dein Kind und…
  • Erlebe und genieße die neue, leichtere Situation ganz bewusst. Und komm dann langsam wieder im Hier und Jetzt an.

Wie war diese kleine Reise in die Welt deiner Vorstellungen? Wie fühlst du dich jetzt? Schon besser und zuversichtlicher?

Die gute Nachricht: Alles, was du dir wirklich – mit allen Sinnen – vorstellst, kann wahr werden!

2. Übung: STÄRKE DIE BEZIEHUNG ZU DEINEM KIND

Eine neue Sichtweise kann sehr viel bewirken.
Achtung, diese Übung hat es in sich! Sie ist dafür besonders wirksam.

Nimm dir ein Blatt Papier und notiere 10 Begriffe, die dein Kind, wenn es einen schlechten Tag hat, beschreiben. Schreibe auf, was dir spontan einfällt, zensiere dich dabei nicht.

z. B. aufsässig, streitlustig, total anstrengend,…

Und nun nimm deine Liste, und sage: „Mein Kind ist aufsässig, …“ Gehe ein Wort nach dem anderen durch.

Wie geht es dir dabei? Was geschieht in deinem Körper, wenn du diese Sätze aussprichst?

Es kann sein, dass du dich jetzt unbehaglich fühlst. Vielleicht bist du traurig oder aufgeregt? Mach dir keine Sorgen, das ist völlig normal.

Stempel und Etiketten sind auf den ersten Blick nur Worte.

Dabei haben Worte eine große Macht, sie machen etwas mit uns. Sie können unsere Kampf- oder Fluchtreaktion auslösen: Dabei steigen Herzfrequenz und Puls schlagartig an, die Atmung beschleunigt sich. Das Blut fließt vom Kopf in unsere Arme und Beine. Unser Körper bereitet sich auf Kampf oder Flucht vor. Wir können nicht mehr klar denken und schon gar nicht vernünftig handeln.

Wir haben den Tunnelblick. In diesem Zustand sind wir nicht mehr in der Lage, Lösungen zu finden, unserem Kind zuzuhören und ihm in die Augen zu blicken, uns in es hineinzuversetzen. Wir halten harmloses Verhalten für absichtlich boshaft, und denken, unser Kind will uns provozieren.

Anstatt, dass wir uns mitfühlend in die Lage unseres Kindes hineinversetzen und ihm unsere Hilfe anbieten, sind wir in Abwehrhaltung. Vielleicht stoßen wir unser Kind sogar zurück.

Was können wir tun?

Wir verbessern die Beziehung zu unserem Kind sofort, wenn wir uns bewusst machen, wie wir über es denken oder sprechen.

Nimm das Blatt, auf dem du die „Schwächen“ deines Kindes notiert hast, und finde dafür positive Begriffe:

hyperaktiv / lebendig, fordernd / beharrlich, …

Nun konzentriere dich voll auf die Stärken und sage laut: „Mein Kind ist …“

Wie fühlt sich das an? Nimm auch deinen Körper wahr. Viel besser? Schön! Das freut mich sehr.

3 Übungen, wie du dein Familienleben verbesserst

3. Übung: WIE DU KONFLIKTEN VORBEUGST

Konflikte entstehen sehr leicht, wenn wir aus unserer Mitte geraten und gestresst sind. Wir rutschen in die rote Zone, in der wir auf Kampf und Flucht programmiert sind. Deshalb wollen wir dafür sorgen, dass wir die Signale wahrnehmen, bevor wir in die rote Zone rutschen.

Als Eltern von einem Wirbelwind Kind sind wir extrem gefordert. Das Kind braucht unsere Zuwendung und Aufmerksamkeit in einem besonderen Maße. Dazu kommt, dass die Menschen in unserem Umfeld wenig Verständnis zeigen und alles besser wissen. Es ist einfach sehr anstrengend und braucht viel Kraft, ein besonders temperamentvolles Kind beim Großwerden zu begleiten.

Finde heraus, was du brauchst, um in deiner Kraft zu sein.

Es hilft sehr, zu wissen, ob wir introvertiert oder extrovertiert sind. Das hat weniger damit zu tun, ob wir schüchtern sind oder uns gerne zeigen. Es geht bei In – und Extraversion darum, woher wir unsere Energie beziehen. Wie wir unsere Batterien aufladen und wieder in unsere Kraft kommen.

Dies ist ein recht guter Test bei dem du eine Einschätzung bekommst, ob du introvertiert oder extrovertiert bist.

https://www.palverlag.de/extraversion-introversion-test.html

Bist du extrovertiert? Dann brauchst du die Gesellschaft von anderen Menschen, um Energie zu tanken und deine Batterien aufzuladen. Sorge dafür – vor allem, wenn du mit einem kleinen Kind viel Zeit zu Hause verbringst – dass du genügend Gelegenheiten hast, wo du andere Menschen triffst und dich austauschen kannst.

Überlege, welche Möglichkeiten es für dich gibt, wo du Menschen treffen kannst. Schreibe mindestens fünf Ideen auf, die dir Spaß machen würden.

Bist du introvertiert? Dann brauchst du regelmäßig ausreichend Zeit für dich alleine, damit du immer wieder frische Energie tanken kannst. Sorge dafür, dass du jeden Tag Zeit für dich hast. Sei kreativ und finde Wege, wie du ausreichend Zeit für dich findest.

Schreibe mindestens fünf Ideen auf.page4image67051392

Geschafft!

Zu deinem Mut und deiner Ehrlichkeit dir selbst gegenüber gratuliere ich dir herzlich! Die ersten wichtigen Schritte bist du nun gegangen. Wahrscheinlich hast du einige blinde Flecken entdeckt und konntest neue Erkenntnisse gewinnen?

Ich wünsche dir viel Erfolg auf dem Weg hin zu deinem glücklichen Familienleben.

Sehr gerne unterstütze ich dich! Ich kenne deine Probleme nur zu gut aus meiner eigenen Erfahrung weil ich selbst von ADHS betroffen bin und als Mama von mehreren ADHS- Kindern.

Die allermeisten Herausforderungen, auch wenn sie im Moment unüberwindbar erscheinen, lassen sich meistern! Das habe ich selbst erlebt. Diese Erfahrungen und Learnings möchte ich mit dir teilen. Melde dich jetzt an zum kostenlosen SOS- Gespräch. Ich freue mich auf dich.

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