Tricks für mehr Konzentration

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Immer am Träumen…

„Bist du wieder am Träumen?“
„Schwebst du schon wieder in den Wolken?“
„Wo bist du nur mit deinen Gedanken?!“
„Du kannst dich einfach nicht konzentrieren!“

Diese Botschaften hören Kinder mit „ADHS“ und  „ADS“  täglich.
Wir Eltern ermahnen unsere verträumten Kinder ständig. Natürlich meinen wir es gut, denn wir fühlen uns dafür verantwortlich, dass unser Kind seine Hausaufgaben gewissenhaft erledigt und erfolgreich in der Schule ist.
Vielleicht ahnst du schon, dass diese Ermahnungen nicht besonders hilfreich sind. 😉 Sie können Kinder frustrieren und entmutigen. Besser konzentrieren können Kinder sich dadurch jedenfalls nicht. Würde uns ja nicht anders gehen.

Ständige Ermahnungen bewirken das Gegenteil

Die ständigen Ermahnungen sind sogar gefährlich. Denn das Kind verinnerlicht unsere Worte und glaubt bald selbst, dass es nicht aufmerksam sein kann.
Es hält sich dann für ein Kind, das unaufmerksam ist und sich nicht konzentrieren kann.
Bald gibt sich das Kind keine Mühe mehr und ruht sich geradezu auf seiner vermeintlichen Schwäche aus: „So bin ich eben. Da kann man nichts machen.“
Gut fürs Selbstwertgefühl ist das natürlich auch nicht.
Kindern und Jugendlichen mit „ADHS“ fällt es generell schwerer, sich geistig anzustrengen, wenn sie eine Aufgabe nicht interessiert. Aber wenn sie zusätzlich davon überzeugt sind, „aufmerksamkeitsgestört“ zu sein, wird das Lernen fast unmöglich.

Perspektivenwechsel

Ändern wir einmal den Blickwinkel und erinnern wir uns an Situationen, in denen unser Kind aufmerksam bei der Sache war:

  • Wann war das?
  • Was war anders in dieser Situation?
  • Was hat dazu geführt, dass das Kind sich konzentrieren konnte?

Sprechen wir mit unserem Kind darüber, und fragen wir es:

  • Wie hast du dich gefühlt als du aufmerksam bei der Sache warst?
  • Was hast du dabei gedacht?
  • Warum konntest du so aufmerksam warst?

Dieser Austausch mit unserm Kind ist sehr wertvoll:

  • Das Kind fühlt sich gesehen und wertgeschätzt.
  • Es bekommt ein Gefühl dafür, wie sich Konzentration anfühlt.
  • Es erkennt, dass es sich selbst in eine aufmerksame und konzentrierte Verfassung bringen kann.
  • Es lernt, dass es in bestimmten Situationen aufmerksam sein kann.

Verstärkung durch Lob

Positives Verhalten können wir verstärken durch Lob und Anerkennung. Unser Kind wird sich mit der Zeit immer häufiger auf seine Aufgabe konzentrieren können. Gleichzeitig wächst sein Selbstwertgefühl.

  • „Du hast eine ganze Weile konzentriert gearbeitet! Das finde ich toll.“
  • „Super, wie du selbständig deine Matheaufgaben erledigt hast!“
  • „Hey, du hast ja eine ganze Stunde gelesen. Erzähl mir doch von deinem Buch!.“

Wir können gar nicht genug positive und bestärkende Botschaften liefern. Dadurch werden die hinderlichen Glaubenssätze – Ich kann’ nicht. – überschrieben, und es festigen sich förderliche Glaubenssätze – Ich kann mich konzentrieren!

Kinder sind dankbar, wenn Menschen sehen, dass sie etwas geleistet haben. Für diese Menschen strengen sie sich dann immer mehr an.

Tricks für mehr Konzentration beim Lernen

Tricks für mehr Konzentration

Fragen wir doch einfach mal unser Kind, was ihm dabei hilft, aufmerksam zu sein:

  • In kleinen Portionen lernen?
  • Im Stehen, Liegen oder Gehen lernen?
  • Einen Plan erstellen, der dann Schritt für Schritt abgearbeitet werden kann?
  • Zu einer bestimmten Zeit lernen?
  • Mit leiser Musik arbeiten?
  • Die Hausaufgaben in Gesellschaft erledigen?

Es gibt keine Patentrezepte. Finde einfach heraus, was für dein Kind das Richtige ist.

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